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Im Rahmen eines Empfanges am Mittwoch (12. Mai) in den Räumen der Sparkassenakademie in Kiel überreichte der Vorsitzende der Verbandsversammlung Reinhard Sager den symbolischen Scheck (€ 50.000,00) an Landesbrandmeister Detlef Radtke. Damit wurde der Startschuss gegeben für die landesweite Kampagne mit dem Titel „Einsatz vorbei – Kopf frei?“.
„Für die Sparkassen ist es selbstverständlich, dass sie dieses Projekt unterstützen. Es ist ungemein wichtig, dass gerade im psychosozialen Bereich denjenigen geholfen wird, die selbst helfen und sich uneigennützig und ehrenamtlich für andere einsetzen. Nun geht es darum, die Akzeptanz der Kameradinnen und Kameraden vom jüngsten Jugendfeuerwehrmitglied bis hin zur ältesten Führungskraft in Schleswig-Holstein zu wecken und etwaige Vorbehalte und Hemmungen abzubauen. Sich Hilfe zu holen, ist kein Zeichen von Schwäche, sondern zeugt im Gegenteil von „Selbstbewusstsein“ im wahrsten Sinne des Wortes, von verantwortungsvollem Umgang mit anderen und sich selbst“, so Reinhard Sager.
Er freue sich, dass dieses Themenfeld nun die Beachtung erfährt, die es verdient, lobte auch Innenminister Klaus Schlie. „Denn der Einsatz in den Feuerwehren ist durch besondere physische und psychische Belastungen geprägt, mit denen die Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner trotz aller Ausbildung oft unvorbereitet und massiv konfrontiert werden“, so der Minister. „Früher wurden solche Belastungen häufig mit der Aussage „Feuerwehrmänner sind harte Kerls, Feuerfresser, die stecken das weg“ übergangen.“ Heute wisse man, dass das so einfach nicht ist: Die in teilweise schrecklichen Einsätzen erlebten Belastungen können zu schweren Gesundheitsstörungen führen.
Landesbrandmeister Detlef Radtke: „Einsatzkräfte sind nicht stählerne, harte Typen, sondern sensible Menschen, die im Einsatz rational handeln, dann aber nach Einsatzende mit ihren Ängsten und Fragen fertig werden müssen. Dabei dürfen wir sie nicht alleine lassen.“
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